Mehr als 700 Kilometer der australischen Nordostküste stehen
unter Wasser, Tausende Menschen sitzen in Notunterkünften, die Behörden
geben nur vorsichtig Entwarnung. Die Zwei-Millionen-Stadt Brisbane
zittert: Eine Wasseraufbereitungsanlage fiel aus, das Trinkwasser könnte
knapp werden.
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Am Dienstag regnete es in weiten der Region noch in Strömen, begleitet mit Orkanböen. Vier Menschen sind in den vergangenen Tagen ums Leben gekommen.
So langsam gehen die Pegel der Flüsse zurück und das Militär werde bald mit den Aufräumarbeiten beginnen.
Doch noch immer stehen Tausende Häuser unter Wasser, Menschen harren
in Notunterkünften aus. "Es ist, als sei ihnen das Herz herausgerissen
worden, viele haben alles verloren", sagte der Chef der Rettungsdienste
im Bundesstaat Queensland, Jack Dempsey. "Sie können sich nur noch
gegenseitig trösten." Zehntausende Haushalte waren ohne Strom.
Inzwischen hat sich die Krisenregion gen Süden ausgedehnt: Die
Zwei-Millionen-Stadt Brisbane ist in Alarmbereitschaft. Eine
Wasseraufbereitungsanlage fiel aus, der Stadt droht Trinkwassermangel.
Queenslands Premierminister Campbell Newman mahnte die Bürger laut "The
Australien", ihren Wasserverbrauch drastisch einzuschränken.
Die Erinnerungen an die verheerenden Überschwemmungen vor zwei Jahren
sind noch frisch. Damals standen 20.000 Häuser unter Wasser.
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Auf fast 10 Meter Höhe stieg das Wasser in Bundaberg in den vergangenen
Tagen. So etwas haben die Bewohner der Stadt an der Nordostküste
Australiens noch nicht erlebt. Eingekesselt von den Fluten,
ausgelöst durch Starkregen und Wirbelstürme, warteten Hunderte Bewohner
auf Hilfe aus der Luft. Mit Helikoptern retteten Hilfsmannschaften die
Menschen aus der überschwemmten Stadt. 2000 Häuser und 200 Geschäfte stehen unter Wasser, 7500 Menschen mussten Flüchten. Zwar ist der Regen Sonnenschein gewichen, doch die Flut könnte noch Tage anhalten.