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Mittwoch, 20. Februar 2013

Überraschungserdbeben in Grönland

WOW... eine kleine Sensation im ewigen Eis. Im Südosten von Grönland in der Region Kujalleq, ereignete sich um 17:55 Uhr ein Erdbeben der Stärke 5,3, wenn das EMSC mit seinen Daten richtig liegt.
Eine Region ohne größere Erdbebenvergangenheit. Das Epizentrum lag an der Mündung eines Gletschers, der die Regionen Kujalleq im Süden und Sermersooq im Norden trennt.
Die Region ist nahezu unbesiedelt, daher sind keine Schäden zu erwarten.
Allerdings ist es möglich, dass Teile von Gletschern abbrechen und dabei kleine Tsunamis entstehen. Diese Gefahr ist im Sommer allerdings deutlich größer.







Montag, 18. Februar 2013

Hochwasser in Indonesien

Starker Regen hat im Norden Indonesiens Flüsse über die Ufer treten lassen und Erdrutsche ausgelöst. Hunderte Polizisten, Soldaten und Einwohner suchen nach Vermissten – zum Teil mit blossen Händen.

Die Zahl der bei Hochwasser und Erdrutschen im Norden Indonesiens umgekommenen Menschen ist auf 15 gestiegen: Rettungsmannschaften bargen aus Schlamm und Wasser fünf weitere Leichen, nachdem zuvor bereits zehn Tote gefunden worden waren. Das berichteten Polizeisprecher und Augenzeugen in Manado, der Hauptstadt der Provinz Nordsulawesi.
Die Behörden versuchten fieberhaft, Traktoren und Bulldozer über überflutete Strassen in das Krisengebiet zu bringen. Hunderte Polizisten, Soldaten und Einwohner waren mit Schaufeln und Hacken bei den Aufräumarbeiten im Einsatz, einige auch nur mit blossen Händen.
Starker Regen hatte Flüsse über die Ufer treten lassen und zahlreiche Erdrutsche ausgelöst. In der Region um Manado seien mehr als tausend Häuser überschwemmt worden, sagte ein Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde. Schlamm und Felsbrocken begruben Häuser unter sich. Rund 8100 Menschen flüchteten sich in Notunterkünfte.


Update 20.02.2013:


Sintflutartige Regenfälle und Unwetter haben in Indonesien erneut Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. In der Provinz Nord-Sulawesi sind mindestens 13 Menschen dabei umgekommen, mehr als 1.000 mussten evakuiert werden. Auch auf Sumatra gab es Todesopfer, als Wassermassen eines durch den Regen angeschwollenen Flusses mehrere Menschen mit sich rissen.





Sonntag, 17. Februar 2013

Die Erdbeben in Europa

Ja, auch in Europa bebt es nun doch etwas stärker, wie in meinem Post vom "04.Februar" schon beschrieben. In den letzten 2 Tagen gab es mittelschwere Beben in Italien und Griechenland und dazu viele kleinere, unter anderem in Ungarn!

Ungarn:

Ein seltenes Ereignis gab es am Samstag um 18:18 Uhr in Ungarn, 90 km östlich von Budapest. An diesem Tag ereignete sich ein leichtes Erdbeben der Stärke 3,4 in 12 km Tiefe. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Heves in der schönen ungarischen Puszta. Schäden gab es glücklicherweise keine, allerdings kommt es eben in dieser Region sehr selten zu Erdbeben.

Italien:

Auch in Italien bebte es anständig stark. Ein Beben der stärke 4,8 erschütterte Zentralitalien am Samstag um 22:16 Uhr. Laut EMSC lag das Epizentrum 92 km östlich von Rom, wo das Beben sogar noch zu spüren war. Das Erdbeben war sehr flach und deutlich in der Epizentralregion spürbar. Viel Menschen wurden bei diesem Beben schon in Panik versetzt, aber es kam noch schlimmer!

Ca. vier Stunden später um zwei Uhr Morgens bebte es dann nochmal in Zentralitalien, in der Region Abruzzen. Das neue Beben hatte eine Stärke von 3,8, danach folgten weitere, kleinere Beben in dieser Region die den Bewohnern eine unruhige Nacht bescherten.

Laut den Italienischen Medien kam es zu mehreren Rissen in Mauern und Dächern, sowie zu zerstörten Schornsteinen in vielen Wohnhäusern, Schulen und Kirchen. Eine 63-Jährige Frau bekam während des Bebens einen Herzinfarkt und starb.

Die Menschen in dieser Region sind seit den Beben sehr ängstlich und verbringen auch die Nacht im freien oder in Notunterkünften.

Griechenland:

Auch Griechenland erwischte es heute. Es gab zwei Erdbeben, eins der Stärke 4,9 in nur 3 km Tiefe vor der Westküste des Peloponnes und eins mit M 5,0 in einer Tiefe von 37 km weiter südlich von Peloponnes. Glücklicherweise gab es keine Schäden. Beide Erdbeben sind auf die Subduktion der Afrikanischen unter die Eurasische Platte zurückzuführen.

Schauen wir mal ob die seismische Aktivität so bleibt oder ob es endlich mal wieder ruhigere Tage gibt.





Vulkane Weltweit

Neuigkeiten über unsere Vulkane Weltweit!


Ätna: 

Heute Nacht war der Tremor leicht erhöht und es wurde von strombolianischen Eruptionen im Neuen Südostkrater berichtet.

Island:

Im Süden der Insel kam es zu mehreren Erdbeben unter den Vulkanen Katla und Torfajökull. Letzterer liegt keine 20 km von Hekla entfernt.

Sakurajima:

Nach dem gesichteten Meteoriten in diesem Gebiet verzeichnete nun das VAAC Tokyo innerhalb von 24 Stunden 9 explosive Eruptionen des Vulkans im Süden Japans.






 

Samstag, 16. Februar 2013

Heftiger Meteoriteneinschlag in Russland

Ja, wer hat es heute noch nicht gehört? Ein heftiger Meteoriteneinschlag in Russland! 


Foto: dpa
Eingestürzte Fabrikwand / Bild: EPA/Eugeny Khazheev


In den Mainstream-Medien läuft es schon den ganzen Tag, wollen Sie uns auf etwas aufmerksam machen, vielleicht kommt es in nächster Zeit ja noch öfter zu solchen Meteoritenschauern, wie heute in Russland, aber gut darüber möchte ich mich jetzt nicht weiter äußern!

Es war Freitagmorgen um 09:20 MEZ als die russische Stadt Tscheljabinsk von einem Spektakulären Lichtblitz erhellt wurde. Im Wolkenfreien Himmel sahen die Einwohner eine deutliche riesige weiße Spur von einem Himmelskörper.

Ein paar Sekunden später gab es einen sehr lauten Knall und es folgten mehrere kleine Explosionen. Die Druckwelle ließ Decken von Gebäuden einstürzen und Fensterscheiben platzen und in purer Panik liefen die Menschen auf die Straßen.

Es war ein Bild wie wir es zuvor noch nie gesehen haben und noch nie gab es so viele Verletzte nach einem Meteoritenschauer wie an diesem Freitagmorgen, den 15. Februar 2013.

Nachdem das große Schauspiel vorbei war, sah man das Chaos, was dieser Meteoritenschauer angerichtet hatte, es sind Bilder wie nach einem Krieg. Überall zerbrochene Türen und Fensterrahmen, eingestürzte Dächer, Glasscherben auf den Fußböden von Wohnungen und Büros.
Nach den lokalen Behörden gibt es zum jetzigen Zeitpunkt über 1200 Verletzte, darunter über 200 Kinder. Die meisten davon erlitten Schnittwunden von zerbrochen Fensterscheiben.

Zur zeit herrscht in Tscheljabinsk eine Temperatur von Minus 18 Grad Celsius, was die Lage in diesem Gebiet nicht einfacher macht, bei über 3000 beschädigten Gebäuden.

Hoffen wir mal das die Menschen in Tscheljabinsk genügend Notunterkünfte haben, dass sich die Lage schnell wieder beruhigt und wieder Alltag einkehrt!





Update 14:40 Uhr:


Es scheint nicht nur in Russland einen Meteoriteneinschlag gegeben zu haben. Laut mehreren Kubanischen Bloggern gab es vermutlich auch in der Nähe der Stadt Rodas (Provinz Cienfuegos) einen Meteoriteneinschlag. Laut diesen Angaben soll bereits am Mittwoch um etwa 20:00 Uhr ein Feuererball explodiert sein. Mehrere Bewohner berichteten über einen "riesigen Feuerblitz" von der größe eines Autobusses. Viel Bewohner sollen daraufhin in Panik ihre "schwankenden Häuser" verlassen haben.
Leider gibt es keine offiziellen Meldungen durch die kommunistische Regierung!

Außerdem gab es binnen 24 Stunden noch mehr Sichtungen von Meteoriten, darunter in den USA (Kalifornien) und in Japan (Sakurajima).


Update 18.02.2013:


Und wieder gibt es Sichtungen von Meteoriden. In Saudi Arabien hat ein Hobbyfilmer den Meteoriden gefilmt, außerdem gibt es noch Aufnahmen in Florida, die einem Meteoriden zeigen.

Hier die Videos: