Translate

Freitag, 29. März 2013

El Hierro, jetzt Warnstufe "gelb"

Vor der Westküste der Kanareninsel ist die Erdbebentätigkeit nun schon seit einigen Tagen auf sehr hohem Niveau. Die Inselregierung hat jetzt auch die Warnstufe "gelb" ausgerufen, weil die Erdbeben weiter anhalten und mittelfristig könnte mit einem Vulkanausbruch gerechnet werden. Außerdem wird durch die zahlreichen Erdbeben mit einer Magnitude größer als 4 damit gerechnet das es zu Steinschlägen kommt.

Gründe für die Erhöhung der Warnstufe dürften, neben den Schwarmbeben auch die erhöhte Kohlendioxid-Konzentration und starke Bodendeformation sein.
Gestern wurde eine Kohlendioxid-Konzentration von 1678 Tonnen gemessen. Sie ist fast fünf Mal höher als normal und übersteigt die Werte, die 2011 während der submarinen Eruption gemessen wurden.

 

Auch heute gab es bis jetzt wieder viele Erdbebenstöße, darunter auch zwei über Magnitude 4. Die meisten dieser Beben liegen sehr flach, wodurch Sie natürlich stärker gespürt werden.





Donnerstag, 28. März 2013

Erdbebenübersicht aktuell

Nach nun doch längerer Abwesenheit meinerseits durch meine derzeitige berufliche Situation, möchte ich nun auch mal wieder etwas Posten.

Wie ich so ein bisschen verfolgen konnte ist die seismische Aktivität wieder etwas angestiegen, nach doch ungewöhnlich ruhigen Tagen Mitte März. Es kam in den letzten Tagen auch wieder zu stärkeren Erdbeben, vorallem am Pazifischen Feuerring, auch El Hierro macht auf sich aufmerksam aber dazu mehr in einem anderen Post.

Hier eine Übersicht über die schwersten Erdbeben der letzten Tage:


Sonntag, 24. März 2013:

Ein starkes Beben traf den fernen Osten. Vor der Küste von Kamtschatka gab es ein Beben der Stärke 6,1 in einer Tiefe von 10 km. Das Epizentrum lag östlich vom Kamtschatka-Kurilen-Graben. Schäden oder einen Tsunami gab es nicht.

Ganze vier Stunden nach dem Russland Beben gab es ein weiteres im Pazifik. Zwischen den Vanuatu und Fidschi gab es ein Beben der Stärke 6,0 in 10 km Tiefe ohne Schäden.


Dienstag, 26. März 2013:

Ein Erdbeben der Stärke 5,5 hat Indonesien erschüttert. Auf der kleinen Sundainsel Sumba lag das Beben in einer Tiefe von 65 km. Glücklicherweise gab es keine weiteren Schäden.

Auch Mexiko traf es etwas schwerer mit einem Beben der Stärke 5,5 in nur 8 km Tiefe. Wenig später folgte ein Nachbeben der Stärke 5,0 und eines mit 4,6. Etwa 120.000 Menschen erlebten das Hauptbeben mit einer Intensität von V. Auch hier kam es zu keinen größeren Schäden.

Gegen Mitternacht kam es dann noch in Guatamala zu einem starken Erdbeben mit M 6,2. Das Epizentrum lag nahe der Hauptstadt Guatamala City und lag rund 200 km Tief. Durch die große Tiefe kam es auch hier zu keinen Schäden.


Donnerstag, 28. März 2013:

Heute gab es im Zentrum des Inselstaates Taiwan ein schweres Erdbeben der Stärke 6,5 in einer Tiefe von 8 km. Das Beben war auf der gesamten Insel, sowie auf Teilen des chinesischen Festlands spürbar.
Die doch erschreckende Bilanz bisher ergibt 97 verletzte und ein Todesfall. Bis jetzt gab es sieben spürbare Nachbeben, viele Gebäude sind beschädigt wurden.

Es wird sogar davor gewarnt, dass es zu weiteren Erdbeben in den nächsten Wochen kommen kann.





Mittwoch, 13. März 2013

Der Supervulkan wird immer unruhiger

Was passiert nur auf den Phlegräischen Feldern? Weiterhin wölbt eine unterirdische Magmablase rund um Neapel den Boden auf. Jetzt geben sogar jüngste Daten Anlass zu Sorge, denn der Supervulkan regt sich wieder stärker.

Schon Mittlerweile seit den 1970-er Jahren hebt und senkt sich die Erde rund um Neapel, doch seit einigen Monaten (wie auch schon in meinem Post vom 5.2.13 "Supervulkan-Magmatische Aktivität nimmt zu") beschrieben, meldet sich der einzige Supervulkan Europas stärker als zuvor. Es gibt Anzeichen, dass die Gasmengen im Erdinneren ansteigen und bereits vor einigen Jahren ließen die Daten des Erdbeochbachtungssatelliten "Envisat" der Esa keine Zweifel, dass unter den Phlegräischen Feldern sich etwas regt!

Ob diese ganzen Anzeichen schon bald zu einem erneuten Ausbruch führen könnten ist noch unklar, aber das dieser Supervulkan in nächster Zeit ausbrechen wird, dass steht wohl fest. Die Frage ist nur ob das Morgen, in ein paar Monaten oder Jahren sein wird. Sicher ist auf jeden Fall, sollte es zu einem Ausbruch der Phlegräischen Feldern kommen, wäre dies ein gigantisches Szenario mit apokalyptischen Ausmaßen.




Erdbeben, wie hoch ist die Seismische Aktivität

Zur zeit liegt die Seismische Aktivität rund um den Globus auf einem relativ normalen Niveau. Auffällig ist allerdings, dass die Anzahl der M+5 Beben zu genommen hat, im Gegensatz zu den letzten Jahren. Am agilsten ist weiterhin der sog. Pazifische Feuerring, wo es jeden Tag zu vielen kleinen auch teilweise mittelschweren bis schweren Erdbeben kommt.

Das schwerste Erdbeben der letzten Woche war auf Papua-Neuguinea. Es hatte eine Stärke von M 6,6 nach USGS und lag in einer Tiefe von 29 km. Glücklicherweise gab es keinen Tsunami und keine größeren Schäden in den am nächsten besiedelten Gebieten. Allerdings gab es auch mehrere Nachbeben um M 5.

Weiterhin gab es auch etwas schwerere Beben in China, Irak und Kalifornien an der Jacinto Verwerfung, welche alle ohne größere Schäden oder Verletzten überstanden.

Im Zeitraum Anfang bis Ende März kam es in den letzten Jahren immer zu sehr schweren Erdbeben, dieses Jahr ist es dagegen bis jetzt ziemlich ruhig, hoffen wir mal, dass das nicht die ruhe vor dem Sturm ist!




Der Winter ist zurück und legt teile Europas lahm!

Nee Nee der Winter ist wieder da, leider, und nicht nur hier bei uns in Deutschland gab es viel Schnee, Chaos und massenweise Unfälle, mit vielen Verletzten und auch Toten.
Auch viele teile Europas hat es extrem erwischt, gerade in der Bretagne bis hin zum Baltikum hat es die Menschen besonders stark erwischt, viele wurden in Ihren Autos eingeschneit und retteten sich in Notunterkünfte, einige warteten stundenlang auf Rettung in den Autos.

Wintereinbruch in Norddeutschland
Foto: DAPD


Den öffentlichen Verkehr traf es besonders stark, viel Flüge vielen aus, der Frankfurter Flughafen wurde sogar geschlossen. Auch die Deutsche Bahn hatte mit dem vielen Schnee zu kämpfen, überall kam es zu Verspätungen der Züge.

Die Folgen des heftigen Wintereinbruchs in Deutschland sind immer noch zu spüren. Meteorologen nennen das „Märzwinter“ und machen keine Hoffnung auf einen baldigen Frühling. Klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke der Märzwinter-Impressionen: Foto: dpa

Was ist bloß mit dem Wetter los? Genau das fragt man sich mittlerweile wirklich, das Wetter wird immer extremer und unberechenbarer. Anfang März war es so warm wie noch nie in manchen Gegenden Deutschlands und keine 2 Tage später herrschen Minusgrade und Schnee. Es gab teilweise einen Temperatursturz von 20 Grad Celsius. Diese Unterschiede bekommen uns natürlich nicht wirklich und so ist auch kein Wunder, dass es immer mehr Menschen mit Erkältung oder Grippe Symptomen hier gibt.


Mich hat es leider auch erwischt, schon seit ein paar Wochen fühle ich mich nicht besonders und jetzt hat es voll reingehauen, ganz tolles Grippevirus, das gibt keine Freude.
Naja hoffen wir mal, dass sich das Wetter wieder positiv erholt und vor allem die Sonne wieder mal öfters zu sehen ist!!!



Sonntag, 10. März 2013

Unwetter in Südfrankreich

Ungewöhnlich hohe Wellen überfluten die Traumstrände rund um die Urlaubsparadiese Nizza und Cannes. Meterhoch walzen sich die Wassermassen durch die Straßen, reißen Autos und Bäume mit sich. Offenbar habe es seit 50 Jahren kein so verheerendes Unwetter an der Cote d'Azur mehr gegeben.




Am schlimmsten habe es die berühmte Uferpromenade von Nizza getroffen, wie der Wetterdienst Météo France mitteilte. Doch auch in Cannes wütete das Unwetter. Damit hier bald die Filmfestespiele beginnen können, laufen die Aufräumarbeiten nun auf Hochtouren. Meteorologen zufolge soll sich das Wasser in den kommenden Tagen langsam zurückziehen. Erst dann werden wohl alle materiellen Schäden sichtbar.




Donnerstag, 7. März 2013

Viele Todesopfer bei Überschwemmungen in Mosambik

Bei schweren Überschwemmungen in Mosambik sind in den vergangenen drei Wochen fast 70 Menschen getötet worden. Im Norden des Landes suchten fast 4000 Menschen Zuflucht in Notlagern, nachdem ihre Häuser zerstört wurden.

Foto: © 2013 AFP Überflutete Häuser in Mosambik
Im Mosambik leiden die Menschen zur Zeit unter den schlimmsten Überschwemmungen der letzten zwölf Jahre. Hier sind in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten die Flüs­se Lim­po­po, Save und In­ko­ma­ti über ihre Ufer ge­tre­ten. Ur­sa­che waren hef­ti­ge Nie­der­schlä­ge in Mo­sam­bik, aber auch in Nach­bar­län­dern wie Süd­afri­ka und Sim­bab­we. Seit Ok­to­ber haben die Was­ser­mas­sen in Mo­sam­bik 113 Men­schen das Leben ge­kos­tet, wei­te­re 250.000 wur­den ge­schä­digt.





Das Na­tio­na­le In­sti­tut für Ka­ta­stro­phen­ma­nage­ment hat Zig­tau­sen­de von Men­schen in den am schlimms­ten be­trof­fe­nen Pro­vin­zen Ma­pu­to und Gaza eva­ku­iert, 16 Schutz­häu­ser auf­ge­baut und die be­trof­fe­nen Ge­mein­den mit Nah­rungs­mit­teln, De­cken, Trink­was­ser und Me­di­ka­men­ten ver­sorgt. Die meis­ten Opfer - 100.000 - be­fin­den sich in Chi­haque­la­ne in Gaza. Ihre Ver­sor­gung stellt die Be­hör­den vor im­men­se Her­aus­for­de­run­gen.

 http://www.entwicklung.at/typo3temp/pics/190_mosambik_ueberschwemmungen_1ed73547c8.jpg

Montag, 4. März 2013

Unwetter in Ecuador fordert mehrere Todesopfer

Zehn Stunden andauernde heftige Regenfälle haben in der Ecuadoriranischen Hafenstadt Guayaquil (Provinz Guayas) zu großflächigen Überschwemmungen geführt, denen mindestens sieben Menschen zum Opfer fielen. Laut Governeurin Viviana Bonilla starben sechs Menschen durch einen Stromschlag, eine Person ertrank in den Fluten eines über die Ufer getretenen Flusses. Mehrere Menschen werden noch vermisst, darunter ein Kleinkind.

Die Behörden warnten die Bevölkerung vor weiteren Niederschlägen. Lokale Medien berichten von überfluteten Straßen und machen die Anfälligkeit des Abwassersystems für die aktuelle Situation verantwortlich.



Samstag, 2. März 2013

Ätna: paroxysmaler Vulkanausbruch numero 6

Am Donnerstag fand der 6. paroxysmale Vulkanausbruch dieses Jahres statt. Ohne langes Vorspiel begann die Seismik gegen 10 Uhr zu steigen. Um 11.30 Uhr erreichte die Eruption ihren Höhepunkt. Vulkanasche und Lapilli drifteten in nordöstlicher Richtung und regneten in den Ortschaften um Fornazzo und Milo ab.

Der Ausbruch war nicht so stark, wie der Vorangegangene, aber dennoch brisant: zwischen dem neuen und dem alten Südostkrater öffnete sich eine Spalte und ein Lavastrom floss Richtung Belvedere. Es wurde eine seismische Messstation des INGV zerstört. Entgegen ersten Meldungen überlebte die LiveCam von Studio 7, die auf einer Anhöhe auf dem Boden steht; geschützt durch ein Stahlgehäuse.



Zwei weitere Beben auf den Kurilen

Gestern hat es wieder stärker auf den Kurilen gebebt. Nach dem starken Beben am Donnerstag mit der Stärke 6,9, gab es gestern um 13:53 Uhr ein weiteres Beben der Stärke 6,5 und um 13:20 Uhr eines mit M 6,7.
Die Epizentren dieser Beben lagen an der gleichen Stelle wie das vom Donnerstag. Die Tiefen lagen um die 30 km.

Interessanterweise gab es keine weiteren Beben nur die drei, bis jetzt zumindest!





Freitag, 1. März 2013

Schweres Erdbeben auf den Kurilen

Südlich von Kamtschatka vor der Küste der Kurilen ereignete sich gestern um 15:05 Uhr MEZ ein schweres Erdbeben mit M 6,9 laut EMSC mit einer Tiefe von 50 km. Glücklicherweise ist diese Region sehr dünn besiedelt, wodurch es zu keinen größeren Schäden kam. Die Intensität des Bebens für einzelne Küstenregionen auf Kamtschatka wird mit VI angegeben.


Vanuatu:

Auch Vanuatu traf es etwas heftiger. Westlich der Hauptstadt Port Vila gab es gestern um 4:09 Uhr eine starkes Beben der Stärke 6,1 in einer Tiefe von nur 15 km. Das Epizentrum lag allerdings weit vor der nächsten Insel, womit das Beben ungefährlich war, auch einen Tsunami gab es nicht.



Die seismische Aktivität bleibt also auf der Südhalbkugel, auf dem Sogenannten pazifischen Feuerring, weiterhin intakt. Auch die Santa Cruz Inseln wurden mal wieder etwas stärker getroffen mit einem M 5,6 Beben. Doch auch die Nordhalbkugel wurde von einigen stärkeren Erschütterungen heimgesucht, wie in China und Japan.

Ich nehme an das sich diese seismische Aktivität jetzt auch wieder in den nächsten Wochen verstärken wird, wie auch schon in den letzten drei Jahren im Frühlingsmonat März!



Überschwemmungen

Leider konnte ich diese Woche aus beruflichen und dadurch zeitlich eingegrenzten Gründen keine neuen Post schreiben. Aber jetzt geht es wieder los!


Mazedonien:


Starke Regenfälle haben in 
Mazedonien schwere Überschwemmungen ausgelöst und ein Menschenleben gefordert. Ein 51-jähriger Mann ertrank beim Versuch, einen Fluss in der nördlichen Stadt Kumanovo zu überqueren, wie 
die Polizei am Dienstag mitteilte. Die seit drei Tagen andauernden Regenfälle haben dutzende Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten, hunderte Häuser wurden überschwemmt und mindestens zwei Brücken zerstört. In der zentral gelegenen Stadt Sveti Nikole waren nach Angaben des nationalen Krisenstabs rund 20.000 Menschen ohne Strom, tausende Hektar Land standen in der Region unter Wasser. Behörden warnten, ein nehegelegener Staudamm könnte brechen. In der Stadt Stip wurden die Bewohner aufgefordert, kein Leitungswasser zu trinken, da das Hochwasser die Brunnen verunreinigt habe.


Australien:


http://images03.oe24.at/Sequenz+03.Standbild008.jpg/190x95NoStretch/0/96.272.718/96.272.662Tja in Australien möchte ich zur Zeit nicht wirklich wohnen. Dutzende Waldbrände, große Überschwemmungen, Wirbelstürme seit Jahresanfang und jetzt trifft es den Kontinent schon wieder heftig mit Zyklon "Rusty", diesmal die Nordwestküste. In seinem Zentrum kommt der Wirbelsturm auf eine Windgeschwindigkeit von bis zu 230 Kilometern in der Stunde. Das Auge des Zyklons ist laut NASA 20 Seemeilen groß, das entspricht einer Distanz von 36 Kilometern. Die Menschen in der Umgebung von Pilbara im Nordwesten des Landes wurden von der australischen Regierung aufgefordert, die Gebäude nicht zu verlassen. 


Auch in Schottland kam es die Woche zu Überschwemmungen, sowie in Italien in der Sizilischen Stadt Catania. Neben den starken Regenfällen der letzten Tage, die zu den Überflutungen sorgten, bringen jenige eine Menge Asche mit durch den Vulkan" Ätna", eine nicht wirklich angenehme Situation für die da lebenden Menschen.



Freitag, 22. Februar 2013

Starke Regenfälle überfluten Athen


Auch der Betrieb in einer zentralen U-Bahnstation wurde eingestellt.
"So viel Wasser auf einmal habe ich noch nie gesehen" sagte der Bürgermeister der Athener Vorstadt Faliron, Dionysios Hatzidakis. Stundenlang hielten die zum Teil sehr starken Regenfälle an und sorgten für Überflutungen und Chaos auf den Straßen von Athen. Es waren teils Dramatische Szenen die sich in Athen abspielten.

Die heftigen Regenfälle haben im Großraum Athen Bäche über die Ufer treten lassen und Keller und Wohnungen überschwemmt. Vielerorts wurde der Strom unterbrochen, im Zentrum Athens verwandelten Straßen sich in Flüsse und im Süden der Hauptstadt mussten mehrere Straßen gesperrt werden. Für zwei Frauen kam glücklicherweise die Rettung in letzter Sekunde.


Auf Athens Einfallstraßen entstanden wegen der Überschwemmungen gewaltige Staus. Tausende Menschen kamen zu spät oder gar nicht zur Arbeit. "Wir sind in 700 Fällen ausgerückt, um Menschen zu befreien und Wege freizumachen", sagte der stellvertretende Feuerwehrchef Vassilis Papageorgiou im griechischen Fernsehen.


Todesfalle Auto: Bei den schweren Regenfällen in Griechenland ist eine Frau in Athen fast ums Leben gekommen. 
 


Umgestützte Bäume blockierten Athens Nord-Süd-Stadtbahn. Ursache des Regens ist ein Tief mit feuchtwarmer Luft, das aus Afrika über das Mittelmeer fegte. Meteorologen sagten im Fernsehen, es habe binnen sechs Stunden so viel geregnet wie im Durchschnitt im ganzen Monat Februar.


Die Lage beruhigte sich um die Mittagszeit. Das Wetteramt warnte aber vor weiteren schweren Regenfällen, die diesmal die griechischen Ostägäisinseln und danach den Westen der Türkei heimsuchen könnten.



Update 23.02.2013:

Ein Todesopfer gibt es nun zu vermelden, nach den heftigen Regenfällen in Athen. Dabei handelt es sich um eine 24 Jährige Frau, die nach einer Rettungsaktion, vermutlich an einem Herzinfarkt starb.





Extrem heftige Gewitter in Indien

Bei heftigen Gewittern sind in den vergangenen Tagen im Süden Indiens 18 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten von ihnen wurden von Blitzen getötet, andere starben durch Stromschläge und einstürzende Häuser.

Etwa 1.150 Häuser im Bundesstaat Andhra Pradesh wurden nach Informationen des Katastrophenschutzes vom Montag durch starke Winde beschädigt. Hagel und heftige Regenfälle zerstörten vielerorts Reispflanzen, Mais, Mangobäume und Chilischoten-Gewächse. 



Donnerstag, 21. Februar 2013

Erdbebenschwarm im Vogtland

Es bebt in Deutschland, genauer gesagt im Vogtland und in Landau. Seit dem 15. Februar steigt in diesem Gebiet die seismische Aktivität. Es sind zwar nur kleinere Erdbeben zwischen Magnitude 1,0 und 2,2 aber es sind auch nicht wenig.
Alle Erdbeben verzeichneten eine geringe Tiefe. Die stärksten Beben waren bis jetzt am 18. Februar mit einer Stärke von 2,0, am 19 Februar von 2,2 und auch heute bebte es um 12:00 Uhr mit M 2,1.

Das heutige Seismogramm aus der Epizentralregion zeigt noch weitere, kleinere Erdstöße an. Einige dieser kleineren Erdbeben waren bestimmt auch spürbar für die Bewohner in der Epizentralregion, gerade wegen ihrer geringen Tiefe.

Nun bleibt es abzuwarten, wie sich die Lage in den nächsten Tagen entwickelt. Man dürfte gespannt sein ob es weitere Beben gibt und wenn ja, in welcher Stärke?




Mittwoch, 20. Februar 2013

Überraschungserdbeben in Grönland

WOW... eine kleine Sensation im ewigen Eis. Im Südosten von Grönland in der Region Kujalleq, ereignete sich um 17:55 Uhr ein Erdbeben der Stärke 5,3, wenn das EMSC mit seinen Daten richtig liegt.
Eine Region ohne größere Erdbebenvergangenheit. Das Epizentrum lag an der Mündung eines Gletschers, der die Regionen Kujalleq im Süden und Sermersooq im Norden trennt.
Die Region ist nahezu unbesiedelt, daher sind keine Schäden zu erwarten.
Allerdings ist es möglich, dass Teile von Gletschern abbrechen und dabei kleine Tsunamis entstehen. Diese Gefahr ist im Sommer allerdings deutlich größer.







Montag, 18. Februar 2013

Hochwasser in Indonesien

Starker Regen hat im Norden Indonesiens Flüsse über die Ufer treten lassen und Erdrutsche ausgelöst. Hunderte Polizisten, Soldaten und Einwohner suchen nach Vermissten – zum Teil mit blossen Händen.

Die Zahl der bei Hochwasser und Erdrutschen im Norden Indonesiens umgekommenen Menschen ist auf 15 gestiegen: Rettungsmannschaften bargen aus Schlamm und Wasser fünf weitere Leichen, nachdem zuvor bereits zehn Tote gefunden worden waren. Das berichteten Polizeisprecher und Augenzeugen in Manado, der Hauptstadt der Provinz Nordsulawesi.
Die Behörden versuchten fieberhaft, Traktoren und Bulldozer über überflutete Strassen in das Krisengebiet zu bringen. Hunderte Polizisten, Soldaten und Einwohner waren mit Schaufeln und Hacken bei den Aufräumarbeiten im Einsatz, einige auch nur mit blossen Händen.
Starker Regen hatte Flüsse über die Ufer treten lassen und zahlreiche Erdrutsche ausgelöst. In der Region um Manado seien mehr als tausend Häuser überschwemmt worden, sagte ein Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde. Schlamm und Felsbrocken begruben Häuser unter sich. Rund 8100 Menschen flüchteten sich in Notunterkünfte.


Update 20.02.2013:


Sintflutartige Regenfälle und Unwetter haben in Indonesien erneut Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. In der Provinz Nord-Sulawesi sind mindestens 13 Menschen dabei umgekommen, mehr als 1.000 mussten evakuiert werden. Auch auf Sumatra gab es Todesopfer, als Wassermassen eines durch den Regen angeschwollenen Flusses mehrere Menschen mit sich rissen.





Sonntag, 17. Februar 2013

Die Erdbeben in Europa

Ja, auch in Europa bebt es nun doch etwas stärker, wie in meinem Post vom "04.Februar" schon beschrieben. In den letzten 2 Tagen gab es mittelschwere Beben in Italien und Griechenland und dazu viele kleinere, unter anderem in Ungarn!

Ungarn:

Ein seltenes Ereignis gab es am Samstag um 18:18 Uhr in Ungarn, 90 km östlich von Budapest. An diesem Tag ereignete sich ein leichtes Erdbeben der Stärke 3,4 in 12 km Tiefe. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Heves in der schönen ungarischen Puszta. Schäden gab es glücklicherweise keine, allerdings kommt es eben in dieser Region sehr selten zu Erdbeben.

Italien:

Auch in Italien bebte es anständig stark. Ein Beben der stärke 4,8 erschütterte Zentralitalien am Samstag um 22:16 Uhr. Laut EMSC lag das Epizentrum 92 km östlich von Rom, wo das Beben sogar noch zu spüren war. Das Erdbeben war sehr flach und deutlich in der Epizentralregion spürbar. Viel Menschen wurden bei diesem Beben schon in Panik versetzt, aber es kam noch schlimmer!

Ca. vier Stunden später um zwei Uhr Morgens bebte es dann nochmal in Zentralitalien, in der Region Abruzzen. Das neue Beben hatte eine Stärke von 3,8, danach folgten weitere, kleinere Beben in dieser Region die den Bewohnern eine unruhige Nacht bescherten.

Laut den Italienischen Medien kam es zu mehreren Rissen in Mauern und Dächern, sowie zu zerstörten Schornsteinen in vielen Wohnhäusern, Schulen und Kirchen. Eine 63-Jährige Frau bekam während des Bebens einen Herzinfarkt und starb.

Die Menschen in dieser Region sind seit den Beben sehr ängstlich und verbringen auch die Nacht im freien oder in Notunterkünften.

Griechenland:

Auch Griechenland erwischte es heute. Es gab zwei Erdbeben, eins der Stärke 4,9 in nur 3 km Tiefe vor der Westküste des Peloponnes und eins mit M 5,0 in einer Tiefe von 37 km weiter südlich von Peloponnes. Glücklicherweise gab es keine Schäden. Beide Erdbeben sind auf die Subduktion der Afrikanischen unter die Eurasische Platte zurückzuführen.

Schauen wir mal ob die seismische Aktivität so bleibt oder ob es endlich mal wieder ruhigere Tage gibt.





Vulkane Weltweit

Neuigkeiten über unsere Vulkane Weltweit!


Ätna: 

Heute Nacht war der Tremor leicht erhöht und es wurde von strombolianischen Eruptionen im Neuen Südostkrater berichtet.

Island:

Im Süden der Insel kam es zu mehreren Erdbeben unter den Vulkanen Katla und Torfajökull. Letzterer liegt keine 20 km von Hekla entfernt.

Sakurajima:

Nach dem gesichteten Meteoriten in diesem Gebiet verzeichnete nun das VAAC Tokyo innerhalb von 24 Stunden 9 explosive Eruptionen des Vulkans im Süden Japans.






 

Samstag, 16. Februar 2013

Heftiger Meteoriteneinschlag in Russland

Ja, wer hat es heute noch nicht gehört? Ein heftiger Meteoriteneinschlag in Russland! 


Foto: dpa
Eingestürzte Fabrikwand / Bild: EPA/Eugeny Khazheev


In den Mainstream-Medien läuft es schon den ganzen Tag, wollen Sie uns auf etwas aufmerksam machen, vielleicht kommt es in nächster Zeit ja noch öfter zu solchen Meteoritenschauern, wie heute in Russland, aber gut darüber möchte ich mich jetzt nicht weiter äußern!

Es war Freitagmorgen um 09:20 MEZ als die russische Stadt Tscheljabinsk von einem Spektakulären Lichtblitz erhellt wurde. Im Wolkenfreien Himmel sahen die Einwohner eine deutliche riesige weiße Spur von einem Himmelskörper.

Ein paar Sekunden später gab es einen sehr lauten Knall und es folgten mehrere kleine Explosionen. Die Druckwelle ließ Decken von Gebäuden einstürzen und Fensterscheiben platzen und in purer Panik liefen die Menschen auf die Straßen.

Es war ein Bild wie wir es zuvor noch nie gesehen haben und noch nie gab es so viele Verletzte nach einem Meteoritenschauer wie an diesem Freitagmorgen, den 15. Februar 2013.

Nachdem das große Schauspiel vorbei war, sah man das Chaos, was dieser Meteoritenschauer angerichtet hatte, es sind Bilder wie nach einem Krieg. Überall zerbrochene Türen und Fensterrahmen, eingestürzte Dächer, Glasscherben auf den Fußböden von Wohnungen und Büros.
Nach den lokalen Behörden gibt es zum jetzigen Zeitpunkt über 1200 Verletzte, darunter über 200 Kinder. Die meisten davon erlitten Schnittwunden von zerbrochen Fensterscheiben.

Zur zeit herrscht in Tscheljabinsk eine Temperatur von Minus 18 Grad Celsius, was die Lage in diesem Gebiet nicht einfacher macht, bei über 3000 beschädigten Gebäuden.

Hoffen wir mal das die Menschen in Tscheljabinsk genügend Notunterkünfte haben, dass sich die Lage schnell wieder beruhigt und wieder Alltag einkehrt!





Update 14:40 Uhr:


Es scheint nicht nur in Russland einen Meteoriteneinschlag gegeben zu haben. Laut mehreren Kubanischen Bloggern gab es vermutlich auch in der Nähe der Stadt Rodas (Provinz Cienfuegos) einen Meteoriteneinschlag. Laut diesen Angaben soll bereits am Mittwoch um etwa 20:00 Uhr ein Feuererball explodiert sein. Mehrere Bewohner berichteten über einen "riesigen Feuerblitz" von der größe eines Autobusses. Viel Bewohner sollen daraufhin in Panik ihre "schwankenden Häuser" verlassen haben.
Leider gibt es keine offiziellen Meldungen durch die kommunistische Regierung!

Außerdem gab es binnen 24 Stunden noch mehr Sichtungen von Meteoriten, darunter in den USA (Kalifornien) und in Japan (Sakurajima).


Update 18.02.2013:


Und wieder gibt es Sichtungen von Meteoriden. In Saudi Arabien hat ein Hobbyfilmer den Meteoriden gefilmt, außerdem gibt es noch Aufnahmen in Florida, die einem Meteoriden zeigen.

Hier die Videos: